top of page

Power BI & Fabric | März / April 2026 – Die wichtigsten Neuerungen im Überblick

  • Autorenbild: SHB Business Solutions GmbH
    SHB Business Solutions GmbH
  • 21. Mai
  • 3 Min. Lesezeit

Die Power BI & Fabric‑Updates seit März 2026 bringen vor allem für Basis‑User einige nützliche Verbesserungen bei Design, Tabellenlogik und Visual‑Lesbarkeit mit sich.  Aktualisierungs-Warnungen  bei semantischen Modellen sowie die neuen OneLake‑Speicherebenen, sind allerdings mindestens genauso relevant.

Im Folgenden erhalten Sie einen kompakten Überblick über die wichtigsten Änderungen.


Power BI & Fabric | März & April 2026 – Die wichtigsten Neuerungen im Überblick
Power BI & Fabric | März & April 2026 – Die wichtigsten Neuerungen im Überblick

1. Report Basisdesign: ein moderner Standard-Look


Neue Power BI-Berichte können ab sofort mit einem moderneren Basisdesign erstellt werden. Dazu gehören ein grauer Hintergrund in der Größe 1080×1920, einheitliche Abstände, Untertitel, vordefinierte Stil‑Presets und aktualisierte Standard-Visuals (z. B. glatte Linien, Dropdown-Slicer, frisch gestaltete Buttons).


Das neue Basisdesign kann im Power BI Desktop unter Optionen und Einstellungen → Optionen → Vorschaufeatures aktiviert werden.

Bestehende Berichte bleiben zunächst unverändert und müssen aktiv umgestellt werden.




2. Gesamtberechnung anpassen in Tabellen und Matrizen


Standardmäßig berechnen die zwei Visual-Typen Tabelle und Matrix die Gesamtzeile nach der DAX‑Logik des Measures – das ist für Mittelwerte oder Anzahl häufig sinnvoll, aber nicht immer gewünscht.


Mit  “Gesamtberechnung anpassen” kann man die Aggregation der Gesamtzeile pro Visual überschreiben – (etwa auf  Summe,  Min,  Max,  Anzahl oder Anzahl eindeutig) – ohne DAX‑Code zu schreiben. Die Einstellung erfolgt über das Rechtsklick‑Menü einer Spalte oder im Build‑Bereich; eine kleine Excel‑ähnliche Kennzeichnung zeigt an, dass ein Custom Total verwendet wird.



Wichtig: “Gesamtberechnung anpassen” ersetzt das Standardverhalten nicht, sondern ergänzen es gezielt dort, wo eine einfache Zeilensumme im Visual gefragt ist.


3. Führungslinien für Liniendiagramme


Bei dichten Liniendiagrammen ist es oft schwer zu erkennen, welche Beschriftung zu welcher Linie gehört.

Mit der neuen Format-Option “Führungslinien”  verbindet sich jede Serienbeschriftung per Linie mit der passenden Datenreihe – besonders bei vielen oder eng beieinander liegenden Linien hilfreich.


Führungslinien werden automatisch aktiviert, sobald Serienbeschriftungen für neue Berichte eingeschaltet werden. Die Linien lassen sich bezüglich Stil, Stärke und Transparenz formatieren. Es können einzelne Labels angeklickt werden, um sich die zugehörige Linie zu markieren und Marker anzuzeigen.


  4. Warnungen für semantische Modelle


Seit April 2026 enthält der Aktualisierungs - Verlauf eine neue Spalte mit Nachrichten.


Diese Warnungen behindern die Aktualisierung des Berichts nicht, aber geben wichtige Hinweise zu Metadaten, ungültigen Objektverweisen oder veraltete Beziehungen.


Typische Ursachen sind z. B. umbenannte Tabellen/Spalten mit verbleibenden internen Referenzen, versteckte Beziehungen oder „Sortiert nach Spalte“‑Einstellungen, die noch auf alte Namen zeigen. Solche Warnungen beeinflussen oft nicht die Funktionalität, können aber langfristig zu Unübersichtlichkeit und Fehlern führen. Sie möchten die Power BI & Fabric Neuerungen nutzen, ohne Zeit zu verlieren?



5. Fabric OneLake Speicherebenen: Hot, Cool und Cold


Microsoft Fabric hat im zentralen Datenspeicher, dem OneLake, drei Speicherebenen eingeführt: Hot, Cool und Cold.


  • standardmäßig liegen alle Daten in der Ebene Hot, welches für häufig genutzte, aktive Daten optimiert ist

  • Cool eignet sich für seltener zugegriffene Daten mit niedrigeren Speicherkosten

  • Cold für langfristige Archivierung und Compliance‑Daten mit den niedrigsten Speicherkosten


Zu berücksichtigen ist, dass zwar die Speicherkosten sinken, die Transaktions‑ und Abrufkosten jedoch steigen, wenn man Cool oder Cold verwendet.

Workspace‑Admins können Speicherebenen sowohl manuell als auch automatisiert über d e Lifecycle-Management (nach Erstellungs‑, Änderungs‑ oder Zugriffsdatum) steuern, um Speicher und Kosten gezielt zu optimieren.



Fazit


Für Basis‑User von Power BI sind vor allem das neue Basisdesign,  die Funktion “Gesamtberechnung anpassen” und  Führungslinien  spannend, weil sie Layout, Tabellenlogik und Lesbarkeit deutlich verbessern. Parallel dazu lohnt sich ein Blick auf  die Aktualisierungs-Warnungen für sauberere Power BI Modelle und auf die OneLake‑Speicherebenen in Fabric, um Speicherkosten langfristig effizient zu steuern. Wir begleiten Sie Schritt für Schritt. Lassen Sie uns gemeinsam Ihre Reporting-Landschaft zukunftssicher machen!

Wir sind für Sie da: info@shb-bs.com

 
 
 

Kommentare


bottom of page